Mandarin Oriental – Las Vegas

„A private retreat at the center of attractions“ – genau so steht es in der Broschüre des Mandarin Oriental Las Vegas geschrieben.

Ob sie damit richtig liegen?  Das könnt ihr hier erfahren.

 

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Kennt ihr das Gefühl zu Hause angekommen zu sein?

So erging es uns im Mandarin Oriental in Las Vegas. Nachdem wir uns zum Ziel setzten alle Hotels der Mandarin Oriental-Group weltweit zu besuchen, mussten wir dieses Hotel einfach buchen.

Nach einigen Nächten im Bellagio war es endlich so weit: wir durften endlich ins Mandarin einchecken.

Vor uns erhob sich ein Glaspalast, ein Ruhepol zwischen dem ganzen Las Vegas-Wirrwarr.

Für uns war vor allem auch wichtig, dass im MO kein Casino war, so wie in fast jedem anderen Hotel.

Ankunft

Der Ankunftsbereich befindet sich in einem Innenhof, weg vom Trubel des Strips. Der Ankunftsbereich ist so verdeckt gehalten, dass nicht einmal die Uber-Fahrer dorthin fanden – genau dort fing man an sich wohlfühlen.

Im Eingangsbereich des Hotels wurde uns gleich das Gepäck abgenommen und wir konnten anfangen unseren Aufenthalt im MO zu genießen.

Einige Stöcke höher (ca. 30) wurden wir durch sehr freundliche Mitarbeiterinnen des Mandarin Oriental begrüßt: ein Willkommensgetränk und ein Erfrischungstuch warteten schon auf uns benutzt zu werden. Der wohlige Geruch des Erfrischungstuches steigt mir bis heute in die Nase – einfach himmlisch, einfach Mandarin Oriental. Nicht vergessen darf ich natürlich die angenehmen asiatische und dezent gehaltene Hintergrundmusik (ach, wie ich sie liebe!).

Es war schon das sechste Mal Mandarin Oriental in weltweit 5 Destinationen. Wir wussten, dass wir einen hohen Standard erwarten durften. So war es auch. Beim Einchecken bekamen wir ein Suite-Upgrade (juhu!), somit durften wir uns doppelt freuen.

Wie auch schon im MO New York war auch dieses Hotel mit zwei Aufzügen ausgestattet – einer, der vom Eingangsbereich zur Rezeption/Restaurant führt, und einer, der die Gäste von der Rezeption zu den Zimmern führt. So kann man angenehm den lästigen Touristen entkommen, die sich tagein tagaus durch Las Vegas tummeln.

 

Zimmer

Wie schon vorher erwähnt: WIR HABEN EINE SUITE!

Worauf ich mich am meisten freue? Haltet mich für blöd, aber genau darauf:

(Quelle: http://www.youtube.com)

Genau dann, wenn man die Zimmertüre zum ersten Mal öffnet, genau dann ist der Moment, an dem man alle Sorgen fallen lässt. Im Fernsehen ertönt genau die Musik, die den Aufenthalt im MO zu etwas Besonderem macht. Man lässt sich auf das Bett fallen und vergisst alles drumherum – wie ich es liebe! ❤

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Langsam schlendert man durch das Zimmer und schaut sich um. Noch nie im Leben war man sich einer Sache so sicher: NIE WIEDER will man diesen Ort wieder verlassen.

Die Fensterfront mit bodentiefen Fenstern, das Badezimmer komplett aus Marmor und die übergroße Badewanne. Das sind einige von vielen Gründen warum man sich hier so wohlfühlt.

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Aussicht bei Nacht – im Hintergrund: Hotel Planet Hollywood & Hotel Paris

Interessant wäre für mich noch, wer sich um das Interieur gekümmert hat. In meinem Zuhause soll es nämlich einmal genau SO aussehen.

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übergroße Badewanne

 

Design und Architektur

Jedes Mandarin Oriental ist einzigartig in seinem Design.

Die Farben sind eher dunkel gehalten, die Lichter gedämmt und der Wohlfühlfaktor ist hoch. Nach meinem Empfinden sind Diskretion und Individualität in der MO-Group etwas absolut Unantastbares. So wird es auch wirklich empfunden.

Durch richtig gesetzte Trennwände, Akzentsetzung und einem Konzept mit deutlich erkennbaren roten Faden fühlt man sich nicht wie in einer Lagerhalle, sondern ausgesprochen wohl und gut aufgehoben.

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Absolut fantastisches Design im Rezeptionsbereich

Noch nie hatten wir in einem Hotel so ein besonderes Zimmer. Der Grundriss war einfach toll. So war unser Zimmer in einem Dreieck angelegt. Das heißt, dass unser Bett genau ins Hauseck geschaut hat. Dahinter befanden sich – durch einen Gang getrennt – der begehbare Kleiderschrank und das Badezimmer.

Die Zimmer sind in angenehmen Erdtönen gehalten, besonders möchte ich auf das absolut geile Sofa im Eingangsbereich hinweisen (ja, ich will dasselbe für unser Zuhause!).

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Ich ❤ dieses Sofa

 

Spa & Wellness

Leider sind wir nicht dazugekommen das Spa zu besuchen. Deshalb haben wir umso mehr die Pool-Area erkundet.

2 Pools, 2 Jacuzzis, 1 Plungepool, 17 Cabanas (sogar mit TV) und etliche Sonnenliegen. Man glaubt es kaum, aber genau das erwartet einen, wenn man vorbei am Spa-Bereich hinaus auf die Terrasse kommt. Umringt von Wolkenkratzern begrüßen einen die freundlichen Mitarbeiter, die auch sofort die gewünschte Sonnenliege herrichten. Wo andere im November in Europa frieren war es traumhaft warm bei ca. 27 Grad.  Wir hatten das Glück einen ganzen Tag am Pool zu verbringen – das hatte ich mir nach den anstrengenden Ausflügen (ja ich war mit drei Männern unterwegs) auf jeden Fall verdient.

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Pool Area – im Hintergrund: Hotel Monte Carlo und Hotel New York, New York

Ein halbes Buch später kam ich auch in den Genuss einen Erdbeer-Daiquiri zu trinken (Lieblingscocktail!) – einfach nur lecker!

Negativ anmerken muss ich leider, dass eine richtige Entspannung am Pool nicht möglich war, da alle 5 Minuten (ungelogen!) Hubschrauber, die mit Touristen Rundflüge machten, übers Hotel flogen.

Es war jedoch einer der stillsten Plätze in Las Vegas – man glaubt es kaum.

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Pool-Area

 

Frühstück

Das Frühstück ist in Amerika bei fast keinem Hotel inkludiert. So mussten auch wir dafür extra bezahlen. Nachdem es nicht unser erster Besuch in einem Mandarin war, wussten wir, dass es das Geld wert war. Zur Auswahl standen kontinentales Frühstück und Á la Carte-Frühstück. Wir entschieden uns dann für das kontinentale Frühstück.

Eines der wichtigsten Sachen in der Früh sind für mich ein guter Cappuccino und etwas Gutes im Magen. Eines von zwei Sachen konnte erfüllt werden.

Nach unserem New York Besuch war ich auch schon nicht mehr verwundert, dass man für Cappuccino überall extra zahlen muss. Die lieben Amis servieren ja überall nur „american coffee“, also auf gut Deutsch: Filterkaffee. Na gut, meinetwegen.

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Perfect breakfast

Das Essen war deshalb umso besser. Zur Auswahl standen:

  • große Obst- und Gemüseauswahl
  • Fruchtsäfte
  • Süßes (Topfengolatschen, Muffins, Croissants)
  • French Toast
  • Bacon
  • Erdäpfel
  • Omelette
  • Würstel
  • etc.
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Das Frühstück kann man auf jeden Fall weiterempfehlen!

 

Conclusio

Ja, ich will! …wieder in dieses Hotel zurückkommen.

Wenn ich noch weitere Überzeugungsarbeit leisten soll, dann dürft ihr euch gerne bei mir melden 😀

 

xoxo Klio xoxo

 

 

 

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